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Mary Lavater-Sloman (* 14. Dezember 1891 in Hamburg; † 5. Dezember 1980 in Zürich) war eine Schweizer Schriftstellerin.

Mary Lavater-Sloman war die Tochter einer alteingesessenen Hamburger Reederfamilie. Schon als junges Mädchen kam sie nach dem damaligen Sankt Petersburg, wo sie den Schweizer Ingenieur Emil Lavater kennen lernte, den sie 1912 heiratete. 1913 kam ihre Tochter Warja zur Welt. Von 1914 bis 1919 lebte sie in Moskau, dann, nach einer abenteuerlichen Flucht, in Griechenland. 1922 ließ sie sich mit ihrer Familie in Winterthur nieder und ab 1943 lebte sie in Ascona. Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof Fluntern in Zürich.

Mary Lavater-Sloman ist berühmt geworden durch Darstellungen bedeutender Figuren Europas, wie Johann Caspar Lavater, Lucrezia Borgia, Henri Meister, Jeanne d’Arc, Elizabeth I. von England, Katharina die Große, Annette von Droste-Hülshoff. Sie besticht in ihren Biografien mit Liebe zum Detail nebst jeder möglichen Quelle, der sie nachgegangen zu sein scheint.

1976 erhielt Mary Lavater-Sloman die Medaille für Kunst und Wissenschaft der Hansestadt Hamburg:

Medaille für Kunst und Wissenschaft
Sie wurde 1956 gestiftet, um Personen für besondere, herausragende Leistungen von bleibendem Wert für Hamburg auf den Gebieten der Forschung, Wissenschaft oder Kunst auszuzeichnen.


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Aus einem Brief von Mary Lavater-Sloman, datiert den 10. Jan. 1964
 


Hamburg, die Geburtsstadt von Mary Lavater-Sloman: Nikolaifleet mit Reimersbrücke und Katharinenkirche 1863