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Hermann Hiltbrunner

Hermann Hiltbrunner

Hermann Hiltbrunner (* 24. November 1893 in Biel-Benken, Schweiz; † 11. Mai 1961 in Uerikon), Schweizer Schriftsteller, der vorwiegend Lyrik sowie Natur- und Reiseschilderungen veröffentlichte. Er wirkte kurz als Primarlehrer und studierte dann Naturwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Bern und Zürich. Nach dem Sekundarlehrerpatent lebte er in Deutschland und Frankreich, reiste unter anderem nach Nordafrika und nach Skandinavien. Hier begegnete er Knut Hamsun, von dem er Gedichte und einen Roman übersetzte.
Ab 1935 lebte Hiltbrunner als freier Schriftsteller in Uerikon bei Stäfa am Zürichsee. Von rund 3.000 verfassten Gedichten hat er gut die Hälfte in 23 Gedichtbänden publiziert.
Sein Nachlass befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern.

(biographische Quelle: Wikipedia)




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Handschrift Hermann Hiltbrunner
Aus einem Brief von Hermann Hiltbrunner, 30.04.1946 (Erstveröffentlichung)
- als Antwort auf die Einladung zu einem "zwanglosen Abend"

Zwanglos - ein herrliches Wort!

I
ch bin gezwungen, eine Arbeit über den (?) zu beenden, durch mein eigenes Wort befristet und daher gezwungen, zu Hause zu bleiben, weil dieser Abend mich auch den nächsten Tag kosten würde. Denn ich bin nicht mehr dreissig und viel hinfälliger als ich aussehe… Ich weiss, dass Sie Verständnis haben und mein Fernbleiben von ihrer freundlichen Einladung gütigst entschuldigen werden.

Ich bleibe mit allen meinen Sympathien und mit besten Wünschen für den Donnerstag Abend Ihr ergebener
Hermann Hiltbrunner